{"id":1474,"date":"2019-12-20T16:35:00","date_gmt":"2019-12-20T16:35:00","guid":{"rendered":"http:\/\/forst.igbau.nrw\/?p=1474"},"modified":"2020-11-23T06:59:24","modified_gmt":"2020-11-23T06:59:24","slug":"bund-haelt-flaechige-aufforstung-fuer-falsch","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/forst.igbau.nrw\/?p=1474","title":{"rendered":"BUND h\u00e4lt fl\u00e4chige Aufforstung f\u00fcr falsch !"},"content":{"rendered":"\n<p>In einem Interview mit Martin Korte stellt Holger Sticht die Sichtweise des BUND in NRW zum vereinbarten Waldpakt und den geplanten Ma\u00dfnahmen dar. <\/p>\n\n\n\n<p>Leider werden in diesem Interview aus fachlicher Sicht neben zutreffenden und akzeptablen auch falsche Ausagen getroffen. Z.B. die Aussage das es aus naturwissenschaftlicher Sicht falsch ist von einer Aufforstung von W\u00e4ldern zu sprechen und das nur Plantagen aufgeforstet werden k\u00f6nnen, verbunden mit der Forderung auf eine ausschlie\u00dfliche nat\u00fcrliche Waldentwicklung zu setzen. <\/p>\n\n\n\n<p>Unabh\u00e4ngig von den Defintionen der Begrifflichkeiten, die zur Zeit wirklich niemanden interessieren sollten, w\u00fcrde gro\u00dffl\u00e4chig die Idee einer nat\u00fcrlichen &#8222;Wiederbewaldung&#8220; auf abgestorbenen Fl\u00e4chen praktiziert werden, dann w\u00fcrden bedingt durch die bestehenden Rahmenbedingungen (Wilddichte, fehlende Laubb\u00e4ume als Samenb\u00e4ume, Konkurrenzdruck der Fichte usw.) gerade in den ehemaligen Fichtenmonokulturen wiederum erst einmal Fichtenw\u00e4lder entstehen, das dies das Ziel auch aus naturschutzfachlicher Sicht sein soll kann man sich nicht vorstellen. Es sei denn die Gesellschaft und deren Anforderungen an einen Wald haben die Zeit vieler Generationen dieses Ziel zu erreichen, <\/p>\n\n\n\n<p>&#8230;&#8230;&#8230;..  ich denke nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die immer wieder vertretene Auffassung das der Wildverbi\u00df durch ein Belassen der abgestorbenen Fichten auf der Fl\u00e4che einen nat\u00fcrlichen Verbi\u00dfschutz darstellt, stellt eine Annahme dar die jeglicher fachlicher Grundlage entbehrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kritik am Waldpakt das nicht auf Naturverj\u00fcngung gesetzt wird oder gesetzt werden soll entspricht nicht den Gegebenheiten, eine gro\u00dfe Anzahl der Waldbesitzer und Forstkollegen setzen schon seit langem auf die Nutzung und Unterst\u00fctzung von nat\u00fcrlich verj\u00fcngten B\u00e4umen und dieses Vorgehen wird durch den Waldpakt in keinster Weise unterbunden. Hier kann jeder Waldbesitzer selbst entscheiden inwieweit die nat\u00fcrliche Verj\u00fcngung genutzt werden soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Letztendlich werden im Interview auch Beispiele f\u00fcr Verst\u00f6\u00dfe gegen \u00d6kologie und Nachhaltigkeit in Gro\u00dfen Forstbetrieben pauschal als gegeben angenommen, dies klammert leider aus das auch in gr\u00f6\u00dferen Betrieben bereist seit vielen Jahren eine nachhaltige Nutzung und Bewirtschaftung stattfindet. <\/p>\n\n\n\n<p>Schade das trotz einiger guter Ans\u00e4tze hier eneut die gro\u00dfe Propagandakeule geschwungen worden ist, wer in der jetzigen Lage noch immer nicht die Komplexit\u00e4t der Gesamtsituation in unserer Umwelt anerkennt will aus meiner Sicht Recht haben aber nicht den Wald retten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem Interview mit Martin Korte stellt Holger Sticht die Sichtweise des BUND in NRW zum vereinbarten Waldpakt und den geplanten Ma\u00dfnahmen<\/p>\n<p class=\"link-more\"><a class=\"myButt \" href=\"http:\/\/forst.igbau.nrw\/?p=1474\">Weitere Infos &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-1474","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-forstwirtschaft"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p8x7f7-nM","jetpack-related-posts":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/forst.igbau.nrw\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1474","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/forst.igbau.nrw\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/forst.igbau.nrw\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/forst.igbau.nrw\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/forst.igbau.nrw\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1474"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/forst.igbau.nrw\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1474\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1478,"href":"http:\/\/forst.igbau.nrw\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1474\/revisions\/1478"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/forst.igbau.nrw\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1474"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/forst.igbau.nrw\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1474"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/forst.igbau.nrw\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1474"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}