{"id":2356,"date":"2022-04-20T07:09:07","date_gmt":"2022-04-20T07:09:07","guid":{"rendered":"http:\/\/forst.igbau.nrw\/?p=2356"},"modified":"2022-04-20T13:28:17","modified_gmt":"2022-04-20T13:28:17","slug":"politische-diskussion-zu-den-handlungsfeldern-des-waldpakts","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/forst.igbau.nrw\/?p=2356","title":{"rendered":"Politische Diskussion zu den Handlungsfeldern des Waldpakts"},"content":{"rendered":"<div id=\"content\" class=\"style-scope ytd-expander\">\n<div>\n<div class=\"header\">\n<p><strong>Zukunft des Waldes NRW<\/strong><\/p>\n<p>Aus Anlass der in diesem Jahr anstehenden Landtagswahl in NRW, veranstalteten die waldpolitischen Verb\u00e4nde, am 5. April auf Initiative des <strong><a href=\"https:\/\/www.forstverein.de\/fvnrw\/aktuelles-termine.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Forstvereins in NRW<\/a><\/strong> eine Diskussionsrunde mit politischen Entscheidungstr\u00e4gerInnen \u00fcber die verschiedenen Handlungsfelder des Waldpaktes. Die Veranstaltung bot allen am Wald Interessierten die Gelegenheit sich \u00fcber die zuk\u00fcnftigen politischen Zielvorstellungen der beteiligten Parteien rund um den Wald n NRW zu informieren.<\/p>\n<p>Moderiert wurde die \u00fcberwiegend digital durchgef\u00fchrte Veranstaltung von Gesche Schifferdecker vom European Forest Institute (EFI) in Bonn und Michael Blaschke dem Pressesprecher von Wald und Holz NRW.&nbsp; Die Diskussion wurde pandemiebedingt als Livestream aus dem Plenarsaal des Ruhrverbandes in Essen \u00fcbertragen und steht nun auch zu einer sp\u00e4teren Nachlese im Netz zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die vor Ort anwesenden Vertreterinnen der CDU (Jochen Ritter), dem B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen (Norwich R\u00fc\u00dfe) und der SPD (Andre` Stinka) stellten sich den Fragen der Moderatorin und des Moderators, sowie den Fragestellungen aus dem Chat der Teilnehmenden am Bildschirm.<\/p>\n<p>Der Landtagsabgeordnete der FDP (Markus Dieckhoff) konnte bedingt durch eine kurzfristige Termin\u00fcberschneidung leider ich teilnehmen.<\/p>\n<p>Die Verb\u00e4nde beteiligten sich vor Ort an der Podiumsdiskussion und hatten ebenfalls die M\u00f6glichkeit sich mit Fragen an die Vertretungen der Parteien zu wenden.<\/p>\n<\/div>\n<figure id=\"attachment_2369\" aria-describedby=\"caption-attachment-2369\" style=\"width: 960px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"2369\" data-permalink=\"http:\/\/forst.igbau.nrw\/?attachment_id=2369\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/forst.igbau.nrw\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Zukunft_des_Waldes_2022_RVR-scaled.jpeg?fit=2560%2C1831\" data-orig-size=\"2560,1831\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;1.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE (2nd generation)&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1649182438&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;3.99&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;80&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.01&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"Zukunft_des_Waldes_2022_RVR\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/forst.igbau.nrw\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Zukunft_des_Waldes_2022_RVR-scaled.jpeg?fit=640%2C458\" class=\"wp-image-2369 size-large\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/forst.igbau.nrw\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Zukunft_des_Waldes_2022_RVR.jpeg?resize=640%2C457\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"457\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/forst.igbau.nrw\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Zukunft_des_Waldes_2022_RVR-scaled.jpeg?resize=1024%2C732 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/forst.igbau.nrw\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Zukunft_des_Waldes_2022_RVR-scaled.jpeg?resize=300%2C215 300w, https:\/\/i0.wp.com\/forst.igbau.nrw\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Zukunft_des_Waldes_2022_RVR-scaled.jpeg?resize=768%2C549 768w, https:\/\/i0.wp.com\/forst.igbau.nrw\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Zukunft_des_Waldes_2022_RVR-scaled.jpeg?resize=1536%2C1098 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/forst.igbau.nrw\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Zukunft_des_Waldes_2022_RVR-scaled.jpeg?resize=2048%2C1465 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/forst.igbau.nrw\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Zukunft_des_Waldes_2022_RVR-scaled.jpeg?resize=1140%2C815 1140w, https:\/\/i0.wp.com\/forst.igbau.nrw\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Zukunft_des_Waldes_2022_RVR-scaled.jpeg?w=1280 1280w, https:\/\/i0.wp.com\/forst.igbau.nrw\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Zukunft_des_Waldes_2022_RVR-scaled.jpeg?w=1920 1920w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2369\" class=\"wp-caption-text\">Andre`Stinka (SPD), Norwich R\u00fc\u00dfe (B\u00fcndnis90\/Die Gr\u00fcnen), Jochen Ritter (CDU)<\/figcaption><\/figure>\n<div class=\"header\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Einstieg in die Diskussion erfolgte \u00fcber die Wahlprogramme und deren Inhalte\/Aussagen zum Wald.<\/strong><\/p>\n<p>Unter der \u00dcberschrift \u201eWald nicht nur ein Sehnsuchtsort\u201c subsummiert so Herr Stinka die SPD in Ihrem Regierungsprogramm die vielf\u00e4ltigen Anspr\u00fcche an den Wald. Im Programm finden sich dazu einige Ziele, die sich dem Thema Wald widmen. Dazu geh\u00f6rt auch ein klares Bekenntnis der SPD zu dem Erfordernis einer ausreichenden Finanzierung des Waldes, der Fortsetzung einer Bewirtschaftung des Waldes und einer gut aufgestellten Landesforstverwaltung.<\/p>\n<p>Eine klare Aussage gibt es zur erforderlichen Aufstockung und angepassten Personalausstattung des Landesbetriebes Wald und Holz Nordrhein-Westfalen.<\/p>\n<p>Auch das Programm von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen zum Wald wurde hinterfragt, unter anderen soll eine Neugestaltung des Landesforstgesetzes hin zu einem Waldgesetz eine engere Abstimmung mit der aktuellen Bundesgesetzgebung bewirken. Der Wechsel hin von Forst zum Wald als Stichwort soll von einer Anerkennung der gleichberechtigten Multifunktionalit\u00e4t des Waldes zeugen. Im einzeln nannte R\u00fc\u00dfe unter anderen das Erfordernis die max. Gr\u00f6\u00dfe von Kahlschl\u00e4gen neu zu definieren. Auch die Reduktion\/Beseitigung von hoheitlichen Vollzugsdefizite im Wald sieht er als zuk\u00fcnftige Aufgabe an. Zum Thema Bauen mit Holz sieht R\u00fc\u00dfe hier die \u00d6ffentliche Hand in dem Erfordernis eine Vorreiterrolle zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Die Fragen an die CDU vertreten durch Herrn Ritter, bezieht sich auf die Punkte wie z.b. die Baumpr\u00e4mie nach CO2 Leistung, die Aktualisierung des Wiederaufforstungskonzeptes und vor allen die Erforderlichkeit der Instandsetzung der Waldwege und der Schadholzbeseitigung. Herr Ritter sieht die Konzepte und die Pl\u00e4ne der Landesregierung als bew\u00e4hrt an und will diese fortsetzen. Die beabsichtigte Baumpr\u00e4mie wird\/wurde jedoch nach Aussage von Herrn Ritter auf Bundesebene bis dato ausgebremst.<\/p>\n<p>Obwohl die Perspektiven zur Verst\u00e4rkung eines nachhaltigen Bauens mit Holz im bestehenden Waldpakt vereinbart worden sind, findet sich dies im Programm der CDU leider nicht wieder.<\/p>\n<p>Auch in den Wahlprogrammen der FDP und der SPD finden sich keine Aussagen zum \u201eBauen mit Holz\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Stichwortartig nachfolgend der Diskussionsverlauf:<\/p>\n<p><strong>Zum Thema Windkraft im Wald:<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen: <\/strong>eindeutige Unterst\u00fctzung der Umsetzung von Windkraft im Wald, Ziel mehr m\u00f6glich machen ohne die Einschr\u00e4nkung auf Kalamit\u00e4tsfl\u00e4chen, B\u00fcrgerwindparks erm\u00f6glichen, Zielerreichung der nachhaltigen Energiegewinnung ohne diese Option nicht machbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>CDU:<\/strong> vorrangig auf Kalamit\u00e4tsfl\u00e4chen auch als Sicherung als Einnahmequelle, im Zuge der \u00dcberarbeitung des Energiekonzeptes der Landesregierung bedingt auch durch aktuelle Weltpolitik ist eine Nachbesserung der bisherigen Aussagen getroffen worden. M\u00f6glichkeit eines Ausgleichs f\u00fcr die negativen finanziellen Auswirkungen der D\u00fcrre vor allen in der Fichte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>SPD:<\/strong> Notwendigkeit der Windkraft im Wald wird absolut anerkannt, Erfordernis unbedingt gegeben. Festlegung der Rahmenbedingungen erforderlich, um die unterschiedlichen Interessen abzuw\u00e4gen, Planungssicherheit f\u00fcr die Betreiber muss die Grundlage sein. Auch hier die Aussage Zielerreichung der nachhaltigen Energiegewinnung ohne diese Option nicht machbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zur Gr\u00fcndung eines zus\u00e4tzlichen Nationalparks in Nordrhein-Westfalen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>SPD:<\/strong> Ja<\/p>\n<p><strong>B\u00fcndnis 90 \/ Die Gr\u00fcnen:<\/strong> JA<\/p>\n<p><strong>CDU:<\/strong> JEIN, keine Aussage da fehlende Kenntnis der Beschlusslage<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Umsetzungen der Inhalte des Waldpaktes:<\/strong><\/p>\n<p><strong>SPD<\/strong> begr\u00fc\u00dft die Inhalte des Waldpaktes, Unterst\u00fctzung des Waldbesitzes soll unver\u00e4ndert weiter fortgesetzt werden, Abwicklung der F\u00f6rderung soll beschleunigt werden, St\u00e4rkung des Landesbetriebes Wald und Holz zur Umsetzung der Ziele, Gesamtgesellschaftliche Debatte erforderlich, um Akzeptanz in der Bev\u00f6lkerung zu erhalten und alle mitzunehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>CDU,<\/strong> Herr Ritter, nach Fokus auf Holzabfuhr und Fl\u00e4chenreinigung nun Perspektive auf Wiederaufforstung und daraus als Ziel eine stabile Mischung der Baumarten, Verweis auf bereits modifizierte F\u00f6rderungsrichtlinie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>B\u00fcndnis 90\/ Die Gr\u00fcnen<\/strong>, grunds\u00e4tzlich sind die Inhalte zu begr\u00fc\u00dfen und werden unterst\u00fctzt, als wesentliche Voraussetzung sieht R\u00fc\u00dfe die Umsetzung von angepassten Wildbest\u00e4nden im Wald, er sieht hier ein Vollzugsdefizit bei der Umsetzung auf der Fl\u00e4che und die konsequente Folgerung aus den Vegetationsaufnahmen, Verbi\u00dfgutachten, St\u00e4rkung der Unteren Jagdbeh\u00f6rden und der Kontrolle durch die Aufsichtsbeh\u00f6rde bevor viel Steuermittel auf die Fl\u00e4che kommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Chatfrage wie sehen die Pl\u00e4ne aus bei Fragen zur Zukunft einheimischer Baumarten vor dem Hintergrund der klimatischen Ver\u00e4nderungen. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Andre`Stinka: SPD<\/strong> offen f\u00fcr alle wissenschaftlich belegten Vorschl\u00e4ge von Baumarten, eine konkrete Aussage zu Baumarten kann nicht getroffen werden vor dem Hintergrund der unbekannten klimatischen Entwicklung, Bauholz Ersatz durch verst\u00e4rkte F\u00f6rderung auch von Laubholzprodukten muss in Betracht gezogen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>R\u00fc\u00dfe:<\/strong> Stimmt der SPD zu, keine verl\u00e4\u00dfliche Aussage machbar, vor dem Hintergrund nicht dogmatisch bei der Baumartenwahl vorangehen, Douglasie als eine Option sollte nicht ausgeschlossen werde, die Nutzung der Nat\u00fcrverj\u00fcngung sollte eine tragende Rolle \u00fcbernehmen und damit vordringlich die Nutzung der genetischen Vielfalt von einheimischen Baumarten, Nadelholz wird und muss auch in Zukunft eine Rolle spielen allein schon aus praktischen, bautechnischen Gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ritter<\/strong> f\u00fcr die CDU sieht die Naturverj\u00fcngung nicht als Perspektive da ein Baumartenwechsel erreicht werden muss, auch hier keine verl\u00e4\u00dfliche Zukunftsaussage m\u00f6glich, konzeptionelles Vorgehen erforderlich, Wirtschaftliche Nutzung des Rohstoffes Holz, Fichte hat weiter seine Berechtigung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Wie stehen sie zur Frage des Nutzungsverzichtes im Wald, Fl\u00e4chenstilllegung?<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Die <strong>SPD<\/strong> sagt dazu nichts in Ihrem Wahlprogramm und legt sich auch nicht auf konkrete Fl\u00e4chengr\u00f6\u00dfen fest, die Grundlage sollten hier wissenschaftliche Grundlagen bilden.<\/p>\n<p><strong>Eine<\/strong> Kompromissbereitschaft auf der Grundlage der Europ\u00e4ischen- und Bundesvereinbarungen als Ziel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Gr\u00fcnen<\/strong> sehen hier den Vorschlag eines Waldfonds als guten Ansatz, als Angebot des Landes an Waldbesitzer Fl\u00e4chen zu \u00fcbernehmen und dann z.b. auf diesen Fl\u00e4chen die Nutzung auszusetzen oder aber die Fl\u00e4chen in die Verantwortung des Landesbetriebes zu \u00fcbergeben und damit durch diesen die Nutzung zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Auswahl auch von Fl\u00e4chen. Auch der Ansatz einer Verbesserung der stofflichen Kaskadennutzung muss Ziel sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>CDU<\/strong> will den Gedanken eines Waldfonds nicht mittragen, &#8222;der Staat ist nicht unbedingt der bessere Waldbesitzer&#8220;, klare Unterst\u00fctzung des Privaten Waldbesitzes, Ablehnung von weiteren \/ zus\u00e4tzlich Stilllegungen im Wald auch vor dem Hintergrund der Rohstoffversorgung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Integrative Waldbewirtschaftung\u2026. F\u00f6rderung von Leistungen<\/u><\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Anerkennung von \u00d6kosystemleistungen und der Verkn\u00fcpfung von Waldbewirtschaftung mit integrativem Artenschutz und Klimaschutz sieht <strong>Herr R\u00fc\u00dfe<\/strong> z.B. eine Zertifizierung als Voraussetzung f\u00fcr die Zuweisung \u00f6ffentliche Gelder<\/p>\n<p>Die Gemeinwohlleistung muss bewertet werden um eine Honorierung durch die Gesellschaft zu erm\u00f6glichen, die <strong>SPD<\/strong> sieht hier eine wissenschaftliche Herleitung der Kriterien nach denen die \u00d6kosystemleistung gemessen werden als Grundlage f\u00fcr die Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p><strong>Herr Ritter<\/strong> sieht auch aus der Sicht der CDU eine davon nicht abweichende Zielvorstellung in der Waldpolitik.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Besondere Verantwortung f\u00fcr die W\u00e4lder in \u00d6ffentlichen Besitz insbesondere in Kommunen\u2026.<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Die <strong>CDU<\/strong> sieht hier nicht die unmittelbare Abh\u00e4ngigkeit vom wirtschaftlichen Erfolg,<\/p>\n<p><strong>R\u00fc\u00dfe<\/strong> sieht die Vorreiterrolle des Landeswaldes \u00e4hnlich wie die CDU, sieht aber auch einen gleichberechtigten Anspruch des Kommunal- oder Landeswaldes z.B. beim Erhalt von Geldern f\u00fcr die Erbringung von Leistungen.<\/p>\n<p>Auch die <strong>SPD<\/strong> stimmt der Vorreiterrolle des \u00d6ffentliche Waldes zu insbesondere zur Erf\u00fcllung auch z.B. zur Umweltbildung.<\/p>\n<p><strong><u>Frage aus dem Publikum:<\/u><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>IGBAU<\/u><\/strong><u>, <strong>wo sehen Sie die Zukunft der Landesforstverwaltung, wie stellen Sie sich die Zukunft des Landesbetriebes Wald und Holz Nordrhein-Westfalen vor?<\/strong><\/u><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Herr Ritter<\/strong> sieht f\u00fcr die CDU keine dramatischen Ver\u00e4nderungen f\u00fcr den Landesbetrieb in NRW, Wald und Holz ist weiterhin Bestandteil des Marktes und darf weiter seine Leistungen anbieten, die negative Ansichten der Landesvertretung kann Herr Richter nicht folgen. Soll keine Missachtung der Leistungen darstellen.<\/p>\n<p><strong>Herr R\u00fc\u00dfe<\/strong> sieht grunds\u00e4tzlich eine systematische Unterversorgung auf der Ebene der Umweltverwaltungen in NRW, er sieht hier die besondere den m\u00f6glichen Verlust der Vertrauensstellung der Landesf\u00f6rsterInnen als Nachteil der Entwicklung.&nbsp; Der bisher bestandene Vorteil f\u00fcr den Waldbesitz ein \u201eGesamtangebot aus einer Hand\u201c, droht vor dem Wegfall der Holzvermarktung und der Umstellung auf die Direkte F\u00f6rderung wegzufallen.<\/p>\n<p><strong>Herr Stinka<\/strong> sieht vor allem eine starke Landesforstverwaltung als Grundlage f\u00fcr einen Waldumbau in einen Klimaplastischen Wald. Die Gesellschaftliche Forderung den Wald zu erhalten, ben\u00f6tigt auf der Fl\u00e4che qualifizierte F\u00f6rster und F\u00f6rsterinnen in ausreichender Anzahl.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>BDF,<\/u><\/strong><u><strong>die Forstverwaltungen wurden in den letzten Jahrzehnten um ca. 2\/3 reduziert. Die Intensivierung des Beratungsbedarfs muss durch Fachleute auf der Fl\u00e4che gew\u00e4hrleistet werden, der soll das leisten?<\/strong><\/u><\/p>\n<p><strong>Herr Ritter<\/strong> sieht sich hier nicht Sprachf\u00e4hig und verweist die Frage weiter, <strong>Herr Stinka,<\/strong> sieht unter den Rahmenbedingungen zur Umsetzung eine zus\u00e4tzliche Mittelzuweisung und eine personelle Aufstockung als dringend erforderlich an, <strong>Herr R\u00fc\u00dfe<\/strong> stimmt den Aussagen der SPD grunds\u00e4tzlich zu, jedoch vorbehaltlich der finanziellen M\u00f6glichkeit des Landeshaushaltes in NRW. Er sieht die Reform als Fehler der Vergangenheit an, die Reduktion auf die verbliebenen 16 Forst\u00e4mter vernachl\u00e4ssigt den Fl\u00e4chenbezug.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Waldbauernverband in NRW, sieht die Zunahme der Anforderungen an die Forstlichen Zusammenschl\u00fcsse als hoch und zum Teil als \u00fcberfordert an. Wie soll die Gemeinschaftliche Organisation des Waldbesitzes gew\u00e4hrleistet werden?<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>Herr Ritter<\/strong> sieht das Erfordernis ebenfalls vor allem vor dem Hintergrund des Demografischen Wandels der Ehrenamtlichen Vorst\u00e4nde, Ziel muss eine Professionalisierung der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung sein, er sagt hier eine Unterst\u00fctzung zu.<\/p>\n<p><strong>Die SPD<\/strong> sieht auch eine gef\u00f6rderte Sicherstellung des Ehrenamtes als politische Aufgabe an und unterst\u00fctzt unbedingt auch eine zuk\u00fcnftige Finanzielle und politische Begleitung gerade des kleinen Waldbesitzes.<\/p>\n<p><strong>R\u00fc\u00dfe<\/strong> sieht hier Versagen der letzten Jahre der Forstpolitik und beklagt den Wegfall z.B. der gemeinsamen Holzvermarktung als Grundlage einer umfassenden Dienstleistung, die bew\u00e4hrte Kielwassertheorie wurde ohne Gegenwehr aufgegeben.<\/p>\n<p><strong>Herr Ritter<\/strong> erkl\u00e4rt den Werdegang mit den rechtlichen Erfordernissen des Kartellrechts als Grundlage der Entscheidung, durch die der Landesregierung die Entscheidung diktiert wurde und es keine Alternative gegeben hat.<\/p>\n<p>Auch <strong>Herr R\u00fc\u00dfe<\/strong> unterst\u00fctzt eine Fortsetzung der St\u00e4rkung der Forstbetriebsgemeinschaften als wichtige Grundlage erforderlich an um die Zusammenschl\u00fcsse als.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nachhaltige Nutzung \/ Sicherstellung der Rohstoffversorgung \/ <\/strong><\/p>\n<p><strong>Herr Ritter<\/strong> sieht die grunds\u00e4tzliche Ausrichtung auf den Wirtschaftswald als Grundlage aller Entscheidungen an, keine Optionen f\u00fcr zus\u00e4tzliche Fl\u00e4chenstillegungen.<\/p>\n<p>Trotzdem auch Ber\u00fccksichtigung auch der Biodiversit\u00e4t<\/p>\n<p><strong>Herr Stinka<\/strong> sieht das Erfordernis z.B. die nachhaltige Nutzung von Rohstoffen als erforderlich an und unterst\u00fctzt die Pr\u00fcfung von mehr Holz im Bau. Substitution durch Holz soll unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p><strong>Herr R\u00fc\u00dfe<\/strong> sieht eine Substitution von Baumaterialien durch die sinnvolle Verwendung von Holz ebenfalls als erforderlich an, &nbsp;er bem\u00e4ngelt das Verheizen von Buche und pr\u00e4feriert die Buche stattdessen als Baustoff und eine bessere Nutzung des Rohstoffes z.B. im Holzbau, \u201eKinderg\u00e4rten m\u00fcssten grunds\u00e4tzlich aus Holz gebaut werden\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.land.nrw\/pressemitteilung\/landesregierung-und-verbaende-beschliessen-gemeinsamen-waldpakt-nordrhein-westfalen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Den Link zum Waldpakt finden Sie hier&#8230;..<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"content\" class=\"style-scope ytd-expander\">\n<div>\n<div class=\"news-img-wrap\">\n<div class=\"outer\">\n<div class=\"mediaelement mediaelement-image\">&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"description\" class=\"style-scope ytd-video-secondary-info-renderer\">&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zukunft des Waldes NRW Aus Anlass der in diesem Jahr anstehenden Landtagswahl in NRW, veranstalteten die waldpolitischen Verb\u00e4nde, am 5. 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