In den letzten Wochen und Monaten wurde unter der Verantwortung des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW, die Ausschreibung für eine finanzielle Überprüfung des Landesbetriebes, Wald und Holz Nordrhein-Westfalen auf dem Weg gebracht. Nun mehrere Monate später scheint es so, als wenn von den verbliebenen Interessenten zwei Firmen in die engere Auswahl für die Erstellung des Gutachten kommen.
Aus Sicht der IGBAU Landesvertretung Forst eine teure und überflüssige Ausschreibung und daraus resultierende Beauftragung. Anstatt die Landesressourcen zu nutzen um eine tragfähiges Konzept zu erstellen werden hier steuerfinanzierte Gutachten beauftragt.
Die IGBAU Landesvertretung prognostiziert hier eine erneute Reduktion von Aussenstellen und eine Reduktion von Personal. Sobald es weitere Informationen zum Finanzgutachten gibt werden wir an dieser Stelle informieren.
Bereits im Vorfeld wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben in dem das Handeln des Landesbetriebes überprüft werden sollte. Ziel war es ein rechtssicheres Erbringen von Dienstleistungen durch den Landesbetriebes für den Privat- und Kommunalwaldbesitz.
Hintergrund des durch das Land NRW in Auftrag gegebenen Gutachtens war die Umstellung der finanziellen Förderung
sog. forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse (FWZ) von einer indirekten auf eine direkte Förderung. In diesem Zusammenhang kam und kommt es immer wieder zu Kritik aus dem Kreis der forstlichen Unternehmen in der Dienstleistung. Die vielfältigen Vorwürfe unterstellen unter anderen eine Quersubvention innerhalb des Landesbetriebes.
Noch einmal zur Information verlinken wir hier das „alte“Gutachten.