Informationsaustausch mit MDL Norwich Rüße / Die Grünen

Die Landesvertretung in NRW kam der Anfrage des MDL Norwich Rüße als Mitglied der Grünen im Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz nach und informierte über den aktuellen Wissenstand im Bezug auf die Kartell- und Beihilfeproblematik und stellte die Sicht der IG BAU dar.

Klar ist das vor einer Entscheidung durch den BGH im Bezug auf das Bundeswaldgesetz keine verlässlichen Aussagen zur zukünftigen Ausrichtung der forstlichen Betreuungswelt in Nordrhein-Westfalen gemacht werden können. Dennoch fordert die IG BAU unabhängig von der Entscheidung auf Bundesebene ein klare Aussage der Landespolitik zum Erhalt des Einheitsforstverwaltung.

Diese Form der Forstverwaltung stellt aus unserer Sicht auch in Zukunft die beste Form für ein nachhaltiges flächendeckendes und unabhängiges Betreuungs- und Dienstleistungsangebot für den Wald dar.

Nur wenn es weiterhin dieses Angebot gibt kann der Waldbesitzer auch weiterhin zwischen einer Betreuung durch einen Privaten oder Staatlichen Anbieter entscheiden.

Sollte der Landesbetrieb dieses Angebot in Zukunft nicht weiter anbieten würde ein wesentlicher Bestandteil der Wahlfreiheit gerade für den Kleinwaldbesitz wegfallen.

Diese Sorgen spiegeln sich wieder in verschiedensten Gesprächen der Landesvertretung mit einzelnen Waldbesitzern und Forstbetriebsgemeinschaften die „Ihren“ Förster „Ihre“ Försterin vor Ort unbedingt behalten wollen.

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