Erster Aufschlag eines forstlichen Informationsaustausches.

Kurz vor dem Endspurt zu den Landtagswahlen in NRW konnten wir am 29.04.2017 mit Kandidaten von „Die Linke“ ein Gespräch über das Thema Wald im Landtagswahlkampf für NRW führen. Die Möglichkeit wurde genutzt um auf die aktuellen und mittelfristigen Fragestellungen zum komplexen und umfangreichen Thema Wald zu sprechen. Asli Nau, Petra Willemsen und Erich Burmeister von „Die Linke“ zeigten sich sehr interessiert an den Informationen über unsere Forderung zum unbedingten Erhalt der Einheitsforstverwaltung in NRW, zum Angebot von Wald und Holz NRW in der forstlichen Ausbildung, zu den möglichen Auswirkungen einer direkten Förderung im Wald und unseren Mindestanforderungen zu den forstlichen, arbeitsrechtlichen und sozialen Standards die wir für den  Wettbewerb im Wald erwarten.

Obwohl zum Teil Inhalte aus dem Wahlprogramm von „Die Linke“durch die Landesvertretung grundsätzlich begrüßt werden können, wie z.B. die Forderung mehr Personal in den Forstbehörden einzustellen, die Förderung Naturnaher Mischwälder, sowie die Einführung von verbindlichen Standards für natur-, umwelt- und klimaverträgliche sowie nachhaltige Forstwirtschaft gesetzlich zu verankern…. stellten wir die Frage warum die Forderung nach einer Integration des Nationalparks Eifel als Sonderbehörde in das Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Verbraucherschutz im Wahlprogramm der Partei steht, obwohl Wald und Holz NRW und die dort beschäftigten Kolleginnen und Kollegen seit der Gründung des Nationalparks in der Eifel bewiesen haben dass sie der Aufgabe voll und ganz gerecht werden und mit sehr großen Engagement eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung und bei Fachleuten erfahren.

Auch über jagdliche und naturschutzfachliche Themen wurden die zum Teil unterschiedlichen Auffassungen  ausgetauscht und mündeten abschließend  in einem Angebot der Landesvertretung bei einem weiteren Termin im Laufe des Jahres im Zuge einer forstlichen Exkursion diese Inhalte fachlich zu diskutieren.

Diese Angebote nahmen die Kandidatinnen und Kandidaten von „Die Linke“ gerne an.

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