Waldspaziergang mit Frau Schulze-Föcking

Trotz der hohen Termindichte im Wahlkampf fand die IGBAU die Möglichkeit einen Waldspaziergang und einen damit verbundenen forstpolitischen Austausch mit Frau Schulze-Föcking zu realisieren. Als Landtagsabgeordnete der CDU in NRW ist Christina Schulze-Föcking unter anderem ordentliches Mitglied im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz und aus dieser Funktion heraus mit den Themen rund um den Wald vertraut.

Marc Redemann im Gespräch mir Christina Schulze-Föcking

Die Landesvertretung NRW, vertreten durch die Kollegen Marc Redemann und Peter Wicke nutzten die kleine Waldexkursion um Frau Schulze-Föcking über die aus Sicht der IGBAU derzeit wichtigsten Inhalte der Forstpolitik und die Belange der Beschäftigten im Wald im allgemeinen und bei Wald und Holz NRW im speziellen zu informieren.

Neben den Fragen zur Neufassung des Bundeswaldgesetzes  waren die möglichen Auswirkungen einer direkten Förderung für den Waldbesitz und die Betreuungsarbeit durch die Kolleginnen und Kollegen ein Thema für das Treffen.

Vor dem Hintergrund eines typischen münsterländischen Waldbestandes mit kleinparzellierten Bestandesflächen und stetig wechselnden Eigentumsverhältnissen konnten die Fragestellungen dazu erläutert werden, die IGBAU Landesvertretung stellte dar dass sie in der zukünftigen Ausgestaltung der Förderung im Wald eine große Verantwortung der Landesregierung in NRW sieht um den Fortbestand des bewährten flächendeckenden Betreuungsangebotes für den Waldbesitz zu sichern.

Und wer könnte besser einen unabhängigen hohen Qualitätsstandard der forstwirtschaftliche Betreuung im Wald in NRW gewährleisten als die über viele Jahre bewährte Einheitsforstverwaltung, so die Argumentation der IGBAU.

Auch die Forderung nach einem verbesserten „In Wert setzen“ von Ökosystemleistungen des Waldes und die Anerkennung der Allgemeinwohlverpflichtung des Grundeigentums durch die Gesellschaft wurden diskutiert und anhand von Beispielen vor Ort besprochen.

Peter Wicke (IGBAU), Christina Schulze-Föcking (CDU), Marc Redemann (IGBAU)

Besonderen Wert legte die Landesvertretung darauf Frau Schulze-Föcking über das Alleinstellungsmerkmal des Landesbetriebes Wald und Holz Nordrhein-Westfalen mit seinen Angeboten in der Ausbildung des Gehobenen und des Höheren Forstdienstes und auch in der Ausbildung zur Forstwirtin und zum Forstwirt in der forstlichen Berufswelt zu informieren.

Auch zur Sprache kam die bedauernswerte Entwicklung das Kolleginnen und Kollegen in Ausübung Ihrer Tätigkeit für den Wald zunehmend sowohl verbale als auch physische Angriffe erfahren. Hierzu bat die Landesvertretung Frau Schulze-Föcking sich auf Landesebene dafür einzusetzen dass die Initiative zum Schutz vor Angriffen nicht nur den Kolleginnen und Kollegen bei Polizei der Feuerwehr und den Rettungskräften zu Gute kommt.

Nach einem 2 stündigen sehr informativen forstlichen Exkurs mit vielen weiteren Themen sprachen sich Frau Schulze-Föcking und die Landesvertretung NRW dafür aus diesen Austausch auch zukünftig fortzusetzen.

 

 

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