Nach der Dürre … Alles wieder gut…. ? Nein leider nicht.

Derzeit wird im Zuge des durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen geförderte Life + Projekt „Villewälder“ auch der aktuelle der Wassergehalt der Villewälder dokumentiert.

Zusätzlich zu den laufenden Messungen des geologischen Dienstes in NRW wird alle 2 Wochen die Bodenfeuchte gemessen.

Die bisherigen Erebnisse zeigen das zum Ende des Sommers 2018 die überprüften Waldböden bis in eine Tiefe von 120 cm ausgetrocknet waren, der Bodenwasservorrat war weitgehend aufgebraucht und dadurch stand den Waldpflanzen kaum noch Wasser zur Verfügung.

Die aktuellen Messungen haben ergeben das bis Februar 2019 gerade mal der Oberboden wieder einen aufgefüllten Wasservorrat aufweist. In den tieferliegenden Schichten jedoch kann von einer Verbesserung der Situation durch die bisherigen Niederschläge nicht gesprochen werden.

Die fehlende Auffüllung des Wasserspeichers im Boden steigert erheblich das Risiko für die Waldbäume zu Beginn der Vegetationsperiode 2019 erneut in eine Stresssituation zu kommen.

Eine erneute Belastung der Bäume die bereits durch das Dürrejahr 2018 erheblich vorgeschädigt worden sind hätte katastrophale Folgen für den Wald.

Die Gesamtübersicht über die Dürreentwicklung in Deutschland kann über das Angebot des Zentrums für Umweltforschung / Hemholtz abgerufen werden.

Peter Wicke

Peter Wicke

Autor bei der Landesvertretung Forst und Naturschutz Nordrhein-Westfalen und Personalrat bei Wald und Holz NRW
Peter Wicke

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